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Aus dem Vorwort  Zum 25jährigen Bestehen des ›Vereins Gedächtnisstätte‹ war es mir ein großes Anliegen, die Chronologie einer Idee und ihre schwierige Umsetzung in die bundesrepublikanische Wirklichkeit einmal aufzuzeigen. Man wird hoffentlich in späteren Jahren einmal ungläubig vor diesem hier dokumentierten Kampf einiger weniger Patrioten stehen, die aller Widerstände im derzeitigen Deutschland zum Trotz es geschafft haben, eine selbstverständliche Pflicht gegenüber den eigenen Toten unseres Volkes zu erfüllen, nämlich ihrer an zentraler Stelle in gebührender Weise zu gedenken. Daß dies in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges mit soviel Heimlichkeit, soviel Widerstand der Herrschenden, soviel Gehässigkeit und Verfolgung verbunden war und ist, wirft ein Schlaglicht auf die derzeit Mächtigen, das zu späterer Zeit seine gerechte Beurteilung finden wird. Es wird befürchtet, daß mit dieser Gedächtnisstätte die Grundfesten der Nachkriegspolitik erschüttert werden. Die großen geschichtlichen Fragen werden gestellt: Wie konnte es zu diesem größten Völkerringen aller Zeiten kommen mit all den schrecklichen Folgen für jeden Einzelnen, für unser Volk und alle anderen Völker? Wer trug im vorigen 20. Jahrhundert dafür die Hauptverantwortung? Inzwischen sind diese Fragen zwar im Grunde weitgehend geklärt, sie finden jedoch keinen Einlaß in unsere bundesrepublikanische Wirklichkeit, geschweige denn in unsere Geschichtsbücher: Zu viele Glaubenssätze der Gegenwart müssten als Lüge bzw. als Verkürzung der wahren geschichtlichen Abläufe charakterisiert werden. Das tut nicht nur weh, es ist auch für die Verfechter der falschen Dogmen nicht ganz ungefährlich. Wie wird ein Volk reagieren, wenn es feststellen muß, daß wesentliche Festlegungen der Vergangenheit nur dazu da waren, es mit der Bürde der Schuld willig und gefügig zu halten? Diese Frage wird die Zukunft ganz sicher beantworten, da sich die Wahrheit, auch die geschichtliche Wahrheit, bekanntlich immer durchsetzt.

Mit dieser kleinen Chronologie verbinde ich aber auch im Namen des Vorstandes des ›Vereins Gedächtnisstätte‹ den großen Wunsch, mich für die Treue und Verbundenheit, die Opferbereitschaft und Hingabe unserer zahlreichen echten Patrioten sehr herzlich zu bedanken. Ohne ihre Teilnahme an der jahrelangen Entwicklung des Vereins, ohne ihre geistige und finanzielle Unterstützung wäre das heutige Ergebnis, auf das wir auch ein bißchen stolz sind, nicht durchführbar gewesen. Diese engagierten Unterstützer mögen uns weiterhin treu bleiben – es gibt wahrlich noch sehr viel zu tun!

Wolfram Schiedewitz, Erster Vorsitzender des Vereins Gedächtnisstätte

 

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.
Jede Lüge braucht viele Lumpen, die sie verteidigen.

 

 

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