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„Erst wenn im Morgen ist das Licht
dem Schatten zugepaart,
 wirkt sich
die Zukunft weise aus der Gegenwart.“


Hörst du die Blätter heimwärts fallen —

in dir das Echo des Vergessens hallen?
Riechst du das Rot auf weißem Linnen —
beginnst dich, deiner Herkunft zu besinnen?
Spürst du die vielen Funken Leben,
vom Volke gern im Rausch gegeben?
Spürst sorgend klare Blicke du in dir?
Dann — speiset dich das Lebenselixier,
des Stammes, dem du angehörst,
den zweigend, knospend du betörst.

Dein Geist erblüht und knüpft dort an,
wo deiner Vordren Blut ins Leben rann.
Es geht ihr Schatten deiner inneren Wege,
heimleuchtend dir — auf festem Stege.
Hier reicht Trautes dem Schwanken die Hand,
ist das Fleisch der Seele in Hochzeit verwandt.

Spür deine Wurzeln — am Baume sei Kind;
und am Puls der Gezeiten erfasst dich ein Wind,
der einst entfachte in Tiefen vergangener Herzen.
Dort — nimm altes Glück, auch alte Schmerzen,
umarm dich wissend hier in deinen Ahnen,
geh künftig deinen Weg in ihren Bahnen.

N.N.